|
Geschrieben von Admin
|
| Beitragsinhalt |
|
Gisors
|
|
Seite 2
|
Seite 1 von 2 Aufgrund der politischen Lage im Mittelalter nahm Gisors eine wichtige Stellung zwischen Frankreich und England ein. Die Burg: 1097 lässt Wilhelm der Eroberer den künstlichen Hügel im heutigen Burghof anlegen und befestigen. Im 12. Jahrhundert wird die Burg dann weiter ausgebaut. Aufgrund der damaligen Grenzstreitigkeiten zwischen Frankreich und England wird die Burg dann 1158 vorübergehend den Templern unterstellt. 1161 übernimmt Heinrich II die Burg und lässt sie weiter ausbauen.
1193 fällt die Burg wieder der französischen Krone zu. In dieser Zeit wird der Turm des Gefangenen errichtet. Alte Schriften sprechen von weiteren Bauten, die am Fuß des künstlichen Burghügels gestanden haben sollen. Ausdrücklich wird in diesem Zusammenhang auch von einer Kapelle der Heiligen Katharina gesprochen. Im Hundertjährigen Krieg fällt die Burg dann vorübergehend wieder in die Hände der Engländer. Erst im 18. Jahrhundert verliert die Burg ihre militärische Bedeutung. Im Innenhof werden Markthallen errichtet und im 19. Jahrhundert werden Gärten und Promenaden angelegt und die Burg dient nun bis heute als Naherholungsraum.  1944 beginnt Lhomoy mit Wissen der Gemeinde mit Grabungsarbeiten an dem alten Brunnenschacht innerhalb der Zitadelle. Nach Monaten erreicht er in 30 Meter Tiefe den Grund des Brunnens. Als er in der Tiefe einen Seitenstollen anlegt, stürzt dieser ein und Lhomoy rettet sich verletzt ans Tageslicht. Sein zweiter Grabungsversuch findet 15 Meter neben dem alten Brunnen statt. In 16 Meter Tiefe stößt er auf eine leere Kammer. Nun gräbt er einen waagerechten Stollen Richtung Brunnen. Endlich im Jahr 1946 gelingt ihm der Durchbruch. Nachdem er am Ende des waagerechten Stollens einen Schacht anlegt, stößt er vier Meter tiefer auf eine unterirdische Kapelle und macht eine fantastische Entdeckung: "Der Schein meiner Lampe fällt auf etwas Unglaubliches – 30 Truhen aus kostbarem Metall, die in 10er Reihen aufgestellt sind". So jedenfalls lautet der Bericht, den uns de Séde in seinem Buch "Die Templer sind unter uns" zukommen lässt. Allerdings bleibt hierbei festzustellen, dass die Story auffällige Parallelen zu Rennes le Château aufweist (auch hierbei dient sich Plantard mit Informationen an). Der Erfolg des Werkes bleibt jedoch mehr oder weniger aus. Anscheinend wird nun mit Rennes le Château ein zweiter Anlauf genommen. Der Erfolg seiner Bemühungen stellt sich nun endlich ein und es gelingt de Sede auf geschickte Weise eine Verknüpfung zwischen diesen beiden Geschichten aufzubauen (Ulme von Gisors etc.). Der wirtschaftliche Erfolg ist ernorm und führt zwischen de Séde und Plantard zu einem Streit um die Tantiemen. Plantard stellt sich auf den Standpunkt, die Informationen über die komplette Geschichte würden von ihm stammen und de Séde wäre lediglich sein Ghostwriter. Er fordert von de Séde einen größeren Geldbetrag für seine Arbeiten. Als de Séde sich querstellt, kommt es zwischen den Parteien zu einem Streit in dessen Verlauf sich Plantard nur noch auf eine Weise zu helfen weiß - er behauptet, die Informationen, die er de Séde überlassen hat, wären gefälscht.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 24. April 2011 )
|