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Geschrieben von Admin
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Seite 1 von 3 Rennes le Château, ein kleiner Ort mit etwa 120 Einwohnern, befindet sich ca. 40 km südlich von Carcassone am Fuß der Pyrenäen. Zu Zeiten der Westgoten soll sich hier (oder besser in der Nähe) ein bedeutender Ort mit dem Namen Rhedae befunden haben. Eine befestigte Stadt mit bis zu 20.000 Einwohnern, vergleichbar mit Carcassonne. Erst später im 13. Jahrhundert ging es mit Rhedae abwärts. Die zentrale Lage im Kernland der Katharer (Albrigenser) wird dem Ort zum Verhängnis. Die Verwüstungen der Katharerkreuzüge überziehen das Land und die Stadt erlebt ihren Niedergang. Ein Wiederaufbau rettet die Stadt über die nächsten 150 Jahre. Als die Pest im 14 Jahrhundert im Land wütet erhält die Stadt ihren endgültigen Todesstoss und gleitet in die Bedeutungslosigkeit ab.
Unser Geschichte beginnt, als am 1. Juni 1885 Bérenger Saunière in Rennes le Chateau sein Amt als Pfarrer antritt. Bei der Renovierung der baufälligen Kirche entdeckt der Abbe angeblich mehrere, geheimnisvolle Pergamente. Nachdem er anschließend den Bodenbelag der Kirche abtragen lässt, stößt er auf ein Versteck im Boden. Sein Tagebucheintrag vom 21.9.1891 "Grab entdeckt". Was in dieser Zeit dort tatsächlich geschehen ist und was der Abbé bei seinen Tätigkeiten dort entdeckt hat, ist bis heute unklar. Terriblis est locus iste – dieser Ort ist schrecklich, lässt der Abbé über dem Kirchenportal einmeißeln.
Der vorher mittellose Abbé gelangt innerhalb kurzer Zeit zu bedeutendem Reichtum. Er gibt in den darauf folgenden Jahren, umgerechnet, über eine Millionen Euro aus. Ab etwa 1900 kauft Saunière Gründstücke, die an die Kirche angrenzen und in den Folgejahren bis 1905 weitere in der Umgebung. Er beginnt nun mit seinen privaten Bauarbeiten, die sich über 8 Jahre hinziehen werden. Er beginnt zuerst mit dem Bau der Villa Bethania. Nach weiteren Baumaßnahmen realisiert er 1907 den Bau eines Turmes - das heutige Wahrzeichen von Rennes le Château.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
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Newsflash
Platte der Ritter - Die Steinplatte wird von Bérenger Saunière bei den Renovierungsarbeiten an der Kirche in unmittelbarer Nähe des Altars gefunden. Interpretationen darüber, was auf dieser Steinplatte zu sehen ist, driften auseinander. Einer Interpretation zufolge zeigt das Motiv auf der Platte die "Blanchefort-Prinzen" Sigisbert IV., Sigisbert V. und Bera III. Die Inschrift auf dem Stein stammt aus dem Jahr 771 und soll Auskunft über das Datum der Ankunft des aus der Gefangenschaft geretteten Sigisbert IV. am 17. Januar 681 geben. Dazu ist zu sagen, dass es sich bei den genannten Personen um die Abkömmlinge von Dagobert II (Merowinger) in chronologischer Abfolge handelt. Hier auch ein Querverweis auf eine Passage im entschlüsselten "Großen Manuskript": "... den Schlüssel besitzen, Friede 681, beim Kreuz ...". Festzustellen ist, dass es keinerlei historische Hinweise oder Beweise gibt, die eine Anwesenheit der Merowinger in Südfrankreich belegen. |
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