|
Geschrieben von Admin
|
|
Seite 3 von 3  Raubgrabung - Rennes le Chateau Nach 1960 kommt es unter den bis heute wechselnden Grundstückseigentümern zu zahlreichen wilden Grabungen auf dem Gelände. Ohne Rücksicht auf Statik und Sicherheit versucht man sich zuerst von dem Anbau der Villa Bethania in mehreren Metern Tiefe zu dem Gewölbe der Kirche durchzuwühlen. Der Versuch scheitert. Nach wenigen Metern in der Waagerechten senkt sich der darüber befindliche Boden und der Tunnel stürzt ein. Ein weiterer, etwa 10m tiefer Schacht wird unter der Wallanlage dicht neben dem Turm in den Felsen des Plateaus getrieben. Selbst der Turm bleibt nicht verschont. Im Erdgeschoss wird ein Schacht in die Fundamente getrieben und später wieder verschlossen. 2002 wurde ein Stollensystem unter der Orangerie entdeckt, das tief in das Plateau führt. Der Eingang wurde nach einer Erkundung allerdings versiegelt.  de Sede In den 60er Jahren tritt de Sede auf den Plan. In seinem Buch "Le trésor maudit de Rennes-le-Château" ist von einem Schatzfund, beziehungsweise der Entdeckung eines großen Geheimnis, die Rede (gespeist von Informationen Plantard´s und Philippe de Chérisey). Demzufolge stieß Saunière bei den Renovierungsarbeiten an seiner Kirche auf ein Geheimnis, das die Blutlinie der Merowinger bis in die heutige Zeit belegen soll. Europäische Adelshäuser und der Vatikan werden in diesen Fall involviert. Eine geheimnisvolle Vereinigung mit der Bezeichnung Prieuré de Sion taucht aus dem Nebel der Geschichte auf. Hier sollen die Fäden zusammenlaufen. Kurze Zeit später verbringt Lincoln seinen Urlaub in der Gegend um Rennes le Chateau. Als Urlaubslektüre führt er passender weise ein Buch von de Sède mit dem Titel Le trésor maudit im Gepäck. Er schildert, wie er das Buch zufällig an der Stelle mit dem abgebildeten Pergament 1 aufklappt. Dabei fällt ihm auf, dass einzelne Buchstaben in dem Text des Pergamentes hochgestellt sind. Er entziffert darauf hin eine versteckte Botschaft: A Dagobert il roi et a Sion est ce tresor et il est la mort. Außerdem fällt ihm auch eine versteckte, geometrische Beziehung in dem Text auf, die er darauf mit einer Zeichnung der Dalle de Come Sourdre in Verbindung bringt. Die Spekulationen darüber, was der Abbé bei der Renovierung der Dorfkirche damals gefunden hat, reißen bis heute nicht ab. Angeheizt durch die Publikationen von de Sede und Lincoln, erscheinen bis heute weit über 100 Bücher zu diesem Thema. Im Zeitalter des Internet, wächst die Zahl der Web-Sites über Rennes le Chateau lawinenartig an. 1996 bringen die Autoren Andrews und Schellenberger das Buch mit dem Titel The Tomb of God heraus. In diesem Buch vertreten sie die These: Jesus Christus wurde in Frankreich begraben. Genauer gesagt im Massiv des Pech Cardou.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
|