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Lastours 
Nördlich von Carcassonne, in einem Taleinschnitt, am Rand der schwarzen Berge liegen auf einem etwa 300m hohen Felsrücken die 4 Burgen von Lastours. Die Burgen tragen die Namen Cabaret, Surdespine, Quertinheux und Tour Régine. Erste nachweisliche Besiedlungsspuren stammen aus der Bronzezeit etwa 1500 v. Chr. In einer Höhle legte man die Überreste einer Grabstätte frei in der das Skelett einer jungen Frau sowie zahlreicher Grabbeigaben geborgen wurden. 
Zur Zeit der Kreuzzüge gegen die Katharer befand sich eine der Burgen, Cabaret, im Lehen von Pierre Roger einem Verbündeten der verfolgten Katharern. Doch bereits 1209 wurden die Burgen erstmals erfolglos vom Kreuzfahrerheer belagert. Die Katharer befestigten die Burgen Zwischen 1223 und 1229 weiter um sie als Rückzugsgebiet nutzen zu können. Doch 1229 mussten sie sich dem Druck des Kreuzfahrerheers dann endgültig beugen. Eine Übergabe der Burgen erfolgte noch im gleichen Jahr und die Katharer zogen sich auf das Plateau von Sault zurück.

Erst nach dem Kreuzzug fielen die Burgen dem französischem König zu, der die Burgen weiter befestigen ließ und der dann zusätzlich die vierte Burg Regine errichten ließ. Zur Zeit der Religionskriege (16. Jahrhundert) diente die Burg Kabaret den Protestanten als Rückzugsort. Während der französischen Revolution wurden die Burgen dann verlassen und verfielen. Seit 1905 stehen die Burgen unter Denkmalschutz.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 24. April 2011 )
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