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Geschrieben von Admin   

Tunnelsysteme unterhalb von Rennes le Château (Tunnelkomplex Encantados)

Encantados

Juli 2009 - Die abschließenden Vorbereitungen zur neuen Rennes le Château-Expedition laufen an. Im Mai gelang mir die Lokalisierung zahlreicher bisher nicht dokumentierter unterirdischer Strukturen, Höhlen und Grotten im Umfeld von Rennes le Château - und nicht etwa nur im weiteren Umfeld! Nach meinen neuen Informationen erstrecken sich unterhalb von Rennes le Château vier größere Tunnelsysteme. Diese Entdeckung scheint mir geradezu sensationell. Ich kann es noch nicht richtig glauben und bin etwas skeptisch.

Doch bereits Fédié erwähnt einen sagenhaften Höhlenkomplex namens Encantados unterhalb von Rennes le Château, in dem  Sagen und Legenden zufolge, früher "ein Volk von übernatürlichen Wesen gelebt haben soll" und stellt die retorische Frage, "ob es sich hierbei gar um das "wahre Geheimnis" um Rennes le Château gehandelt haben könnte". Er verweist in diesem Zusammenhang dann auch auf Asmodeus. Dem "Teufel" der am Eingang zur Kirche in Rennes le Château das Weihwasserbecken hält.
Nach anderen Quellen wurde das System während des Krieges angeblich auch als letztes Refugium für den Widerstand genutzt. Alles nur Märchen und Gerüchte? Oder beruhen diese Geschichten auf einem realen Hintergrund?

Encantados Tunnel Einige Wochen später bin ich wieder vor Ort im Gelände. Voll bepackt ziehe ich unterhalb von Rennes le Château Hang aufwärts. Plötzlich taucht wenige Meter voraus ein gemauerter Tunnel aus dem Buschwerk auf.  Ich kann es kaum glauben. Die Koordinaten, die ich vorher sorgfältig auf meine IGN-Karte übertragen hatte, scheinen perfekt zu stimmen.

Die gemauerte Tunnelöffnung ist etwa 2 Meter hoch und entsprechend breit. Von außen sieht alles relativ gut erhalten aus. Ich packe meine Halogenscheinwerfer aus und dringe in den Stollen vor. Doch bereits wenige Meter weiter sieht es dann schon völlig anders aus. Der Tunnel ist nun ohne zusätzliche Abmauerung direkt in den blanken Fels getrieben. Nach weiteren 10 Metern zieht sich ein hoher Erd- und Steinwall quer durch den Stollen. Die Decke ist teilweise eingebrochen und hat dieses Hindernis geschaffen. Als ich mich beim seitlichen Überklettern mit der Hand an der Wand abstütze, lösen sich größere Steine und Erdbrocken und platschten vor mir ins Wasser.

Oben vom Damm bietet sich dann ein einmaliger Ausblick. Der Stollen steht die nächsten 30-40 Meter unter Wasser und im hinteren Seitenbereich haben leichte Einstürze eine bizarre Kulisse geschaffen. Weiter hinten ist ein größerer Deckenbereich abgestürzt und versperrt die weitere Sicht. Es lässt sich von meiner Position aus nicht erkennen, ob der Tunnel dort komplett verschlossen ist, oder ob es möglicherweise einen Durchgang gibt.

Encantados 

Mein Blick fällt auf die Wasseroberfläche. Das Wasser ist kristallklar und durchgehend etwa 1 Meter tief. Ich überlege, wenn ich da jetzt hinein steige, werde ich anschließend völlig verdreckt und nass sein, keine optimale Voraussetzung für weitere Erkundungen. Also breche ich ab, um erst einmal den zweiten Tunnel zu suchen, der sich nicht weit von hier befinden soll.

Diesmal dauert die Suche allerdings länger. Es ist Hochsommer und die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel. Vereinzelte Bäume spenden nur vorübergehend etwas Schatten. Ich kämpfe mich mit meiner Ausrüstung durch Gestrüpp und Dornen. Dann tauchen seitlich vor mir verschiedene gemauerte Strukturen und die Reste eines kleinen Gebäudes auf. Dahinter verborgen entdecke ich endlich den zweiten Tunnel. Der Eingang ist diesmal deutlich größer und in dem Schlussstein des gemauerten Bogens ist eine Jahreszahl eingemeißelt - 1894. Der Stollen wurde also zu Lebzeiten des Abbe Saunier betrieben, bzw. zumindest neu eingefasst.  Alles sieht von außen sehr gut erhalten aus. Doch meine Freude trübt sich schnell ein. Über Schlamm und Steine geht es 10 Meter weiter hinten genauso los, wie im ersten Tunnel. Durch einen Deckeneinsturz haben sich Schutt und Geröll ebenfalls zu einem Damm angehäuft. Diesmal, nach meiner Erfahrung im ersten Tunnel etwas vorsichtiger geworden, erklimme ich den Schuttberg, bemüht, hier nichts zum Einsturz zu bringen.

Vor mir befindet sich wieder eine längerer Wasserfläche. Das Wasser scheint hier deutlich tiefer zu stehen. Weiter hinten folgt dann ein weiterer Deckeneinbruch und dahinter wird wieder ein Abschnitt mit Wasser sichtbar. Ich schalte beide Halogenscheinwerfer an, um festzustellen, wie es weitergeht. So wie es aussieht: endlos!

Image

Dann fällt mein Blick auf einen fragwürdigen schwimmfähigen Untersatz direkt links von mir. Ich denke: Jetzt oder nie. Das Gefährt wirkt auf mich wie ein mythisches Transportmittel zu einer Reise in den Hades. Ich kippe das Wasser aus dem Ding, schiebe es leicht an, hechte hinein, stoße mich an der Wand ab und es geht los. Nach einiger Zeit erreiche ich die zweite Einsturzstelle. Kurz darauf wird mir allerdings schnell klar: hier ist jetzt Schluss. Ich kann den Kahn nicht über den Absatz ziehen, das Ding ist einfach zu schwer. Also was nun? Ich denke nach. Hier geht es nur mit einem leichten Boot weiter, das man über all die Hindernisse ziehen kann, die vermutlich noch folgen - ein Schlauchboot wäre ideal.

Ich beschließe Udo Vits hinzuzuziehen. Udo lebt schon seit mehreren Jahren in der Gegend von Rennes le Château. Für die nächsten Tage hatten wir ohnehin mehrere gemeinsame Expeditionen in diverse Höhlen und Grotten hier im Umfeld geplant. Schon in der Vergangenheit haben wir als Team gute Erfahrungen gesammelt und alle Hindernisse erfolgreich bezwungen. Die ideale Besetzung für eine Extremerkundung wie diesen Tunnel.
Zwei Tage später stehen wir dann gemeinsam vorm Tunneleingang. Udos Frau Manuela hat uns aus dem Supermarkt ein Schlauchboot gespendet. Nachdem wir das Boot aufgepumpt haben, prangt am Bug der stolze Name Seaking. Na – denke ich, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Kurz fällt mein Blick auf einen seitlichen Aufdruck „Traglast 80 kg“ lese ich. Ich hoffe, dass Udo das übersehen hat und sorge für einen schnellen Transport des Bootes in den Tunnel. Nachdem wir den Seaking in der Finsternis über das erste Hindernis transportiert haben, sind wir startklar.

Encantados

Vorsichtig nimmt Udo im vorderen Bereich Platz und sichert die Ausrüstung. Dann steige ich hinten zu und nehme die Paddel. Ein kurzes Durchatmen, dann weiß ich, das Boot trägt uns tatsächlich beide mit samt unserer Ausrüstung. Entschlossen paddele ich los. Nach kurzer Zeit erreichen wir das zweite Hindernis. Udo steigt aus, übernimmt die Ausrüstung, ich packe das Boot und trage es über den Schuttberg. Danach geht es über eine längere Wasserstrecke weiter zum nächsten Deckeneinbruch.

Encantados

Vor mir steigt Udo aus und greift mit einer Hand an die Tunnelwand, um sich abzustützen. Ein größerer Wandabschnitt bricht in sich zusammen. Geröll und Steine krachen auf den bereits aufgehäuften Schuttberg und ein weiterer Teil platscht seitlich vor mir ins Wasser. Gott sei dank nimmt der Seaking keinen Schaden. Langsam steige ich aus dem Boot, bemüht mit dem Wandbereich nicht in Kontakt zu kommen. Udo inspiziert mittlerweile aufmerksam die Wände und Tunneldecke. Große Felsbrocken stecken in lockerer Erde bzw. Lehm. Genau lässt sich das nicht erkennen. Eine seitliche, stützende Abmauerung wie auf den ersten 50 Metern des Tunnels existiert hier nicht mehr. Alles scheint extrem einsturzgefährdet und fragil. Ich beginne mir Sorgen über den weiteren Verlauf unserer Erkundung zu machen.
Ich kann regelrecht spüren, wie Udo darüber nachdenkt, die Exkursion abzubrechen. Sollte es dazu kommen, gibt es keinerlei Diskussionen. Wir werden uns dann augenblicklich zurückziehen. Eine Vereinbarung, die wir schon vor langer Zeit für gemeinsame Erkundungen getroffen haben.
Udo wendet sich dem vor uns liegenden Wasserabschnitt zu. Das Wasser ist klar und nicht durchgehend tief und ab und zu ragen spitze Steinbrocken bis zur Oberfläche. Schlecht für unser Schlauchboot. Und dann passiert, was ich gerade befürchtet habe. Udo schlägt vor, das wir uns wieder zum Eingang zurückziehen. Ja, denke ich, das war abzusehen und scheint auch logisch. Das Risiko ist hoch, der Tunnelabschnitt kann jeden Augenblick einstürzen und das Boot wird bei dem Tiefgang die folgende Strecke vermutlich nicht überstehen. Außerdem, viel wichtiger, unsere körperliche Unversehrtheit scheint hier stark gefährdet. Okay - denke ich, zusammenpacken und raus. Allerdings ist mir jetzt schon klar, dass war es für mich noch lange nicht.

 Encantados

20 Minuten später sind wir wieder am Tageslicht. Trotz allem versuche ich Optimismus zu verbreiten. Ich überrede Udo, mir am vorletzten Tag meines Südfrankreichaufenthaltes, das Boot für eine eigene Erkundung zu überlassen.
Der vorletzte Tag meiner diesjährigen Tour ist angebrochen. Erfreulicherweise hat Udo seine berechtigten Zweifel über die Sicherheit dieser Erkundung zurückgestellt. Wir sind wieder vor Ort.

Udo ist trotz allem weiter dabei. Wir brechen erneut in den Tunnel auf. Doch diesmal haben wir es mit technischen Widrigkeiten zu tun. Die Luft entweicht zunehmend aus dem Boot und der Seaking macht nach kurzer Zeit einen schlappen Eindruck. Die Tragfähigkeit unseres Transportmittels ist nur noch eingeschränkt gewährleistet. Wir hängen am dritten Absatz fest. Das Boot trägt jetzt bestenfalls noch eine Person. Ich bin wild entschlossen, die Erkundung abzuschließen. Nichts wird mich aufhalten.
Udo  überlässt mir das Boot und Ich riskiere es. Mein Camcorder ist in einer Plastik-Schüssel wasserdicht eingepackt, die sich im Rucksack vor mir im Boot befindet. Ich paddele nun allein weiter. Alles scheint zu klappen, doch einige Absätze und über 100 Meter weiter steht seltsamerweise immer mehr Wasser im Boot und hinter mir blubbern Luftblasen hoch. Ich lege das rechte Paddel ab und versuche festzustellen was los ist. Ein Ventil ist aufgegangen. Schnell versuche ich den Verschluss mit der freien Hand wieder reinzudrücken. Das Boot fängt an zu schwanken und ich bemühe mich irgendwie, das Gleichgewicht zu halten. Der Seaking steht nun innen fast voll unter Wasser - ich packe mit den Zähnen den Rücksack mit dem Camcorder ziehe ihn hoch und versuche ihn so im Trockenen zu halten, während ich mit beiden Händen die Plastikruder nehme und weiterpaddele.
Der Absatz, den ich nun erreiche, ist deutlich höher als alle zurückliegenden. Die Luft aus dem Boot ist nun weitgehend entwichen. Doch daran möchte ich im Augenblick noch nicht denken. Ich erklimme den Steilhang und zerre das Boot hinter mir her. Vor mir liegt eine kurze Wasserfläche und dann, ich kann es kaum glauben, kein Wasser mehr. Der weitere Stollenverlauf verliert sich nun trocken in der Dunkelheit.
Ich kippe das Wasser aus dem Boot ab, lade meine Ausrüstung wieder ein und schiebe das Boot nun vorsichtig rechts vor mir her. Das Wasser ist jetzt nur noch knietief. Dann lande ich an, packe meine Sachen aus und schleppe sie in den trockenen Tunnelabschnitt.
Nach einigen Metern weitet sich der Gang und vor mir liegt eine riesige kathedralenartige Halle.

Encantados

An der gegenüberliegenden Seite, führt ein Tunnel weiter. Rechts und links von mir erstreckt sich der unterirdische Dom in beide Richtungen, steigt steil an und nach jeweils ca. 30-40 Metern verlieren sich seine Umrisse in der Dunkelheit. Die Decke liegt etwa 15 Meter über mir. Im Schein meiner Halogenscheinwerfer wirken Abschnitte der Decke aus dieser Position zerklüftet und äußerst fragil. Der Boden vor mir ist mit Unmengen großer und kleiner Felsbrocken übersäht, die zweifellos von oben herabgestürzt sind. Ich setze den Camcorder aufs Stativ und drehe eine erste Filmsequenz. Danach erkunde ich den linken, steil ansteigenden Hallenabschnitt. Vorsichtig bewege ich mich über Felsbrocken und Gesteinsschutt aufwärts. Steine lösen sich, poltern abwärts und verschwinden in der Finsternis. Überall verteilt liegen mächtige, bis zu mehrere Quadratmeter große, flache Gipskristall-Tafeln. Nach über 30 Metern erreiche ich ein Plateau. Vor mir, in einer großen Senke, ragt ein mächtiger Steinquader empor. Weitere Meter dahinter scheint die Halle auf dieser Seite zu enden.
Ich wende mich nun dem gegenüberliegenden Hallenabschnitt zu. Hier geht es zunächst in eine leichte Senke. Unten befindet sich ein weiterer verstürzter Tunnel. Dann geht es wieder steil aufwärts. Hinter großen Steinblöcken setzt sich die Halle in einiger Entfernung in einer hohen Felsspalte weiter fort.
Ich drehe um und durchquere den Tunnel, der dem Eingangsstollen zur riesigen Halle gegenüberliegt und staune. Eine weitere Überraschung! Nach nur wenigen Metern stehe ich in einer zweiten, vergleichbaren Halle. Erst jetzt fällt mir auf, dass es in diesem weitläufigen unterirdischen System anscheinend keinerlei Anzeichen von Leben gibt. Keine Fledermäuse, keine Kriechtiere, ja nicht einmal Insekten oder Spinnen.

Encantados


Die Dimensionen dieser Anlage nehmen immer größere, unerwartete Ausmaße an. Auf der rechten Seite setzt sich der eingestürzte Tunnel aus der ersten Halle fort. Weiter dahinter, nach einer Steigung, stehe ich vor einer gigantischen Grube, die sich von oben nicht völlig überblicken lässt. Hoch oben, auf der linken Seite, im Bodenbereich, findet sich eine große trichterförmige Senke. Ich drehe noch mehrere Videosequenzen aus der zweiten Halle, packe zusammen und begebe mich zurück in die erste Halle.
Ich mache eine kurze Rast und überlege. Zwischen meiner augenblicklichen Position und Rennes le Château können lediglich noch einige 100 Meter liegen. Kann der Stollen in der zweiten Halle möglicherweise weiter, bis direkt unter Rennes le Château führen? Führt die Felsspalte zu weiteren Tunnelabschnitten? Laut alten Berichten wurde das Bergwerk noch bis nach 1940 betrieben – demnach ist der Zugang zu  weiterführenden Abschnitte hinter der 2. Halle auf einer kurzen Strecke eingebrochen – die Stollen sollen sich angeblich direkt bis unter Rennes le Chateau und nach einer Verzweigung gar über 2km weiter bis zum Castailas erstrecken.
Eins ist allerdings klar. Mehr Licht muss her! Außerdem muss Udo mit seinem Fotoapparat hier rein. Mein Fotoapparat ist letzte Woche bei der Erkundung einer Mine vom Stativ gefallen und nicht mehr einsetzbar.

 Encantados Tunnel

Ich verstaue meine Ausrüstung wieder im Boot und überlege, wie ich Udo dazu bewegen kann, mit mir in das Hallensystem vorzustoßen.
Auf dem Rückweg kann ich das Boot nur noch als Transportmittel für meine Ausrüstung verwenden. Ich schiebe das Boot nun links vor mir her und wate durch die Wasserabschnitte im Tunnel. Das Wasser geht mir streckenweise bis zur Brust. 20 Minuten später, draußen vorm Tunnel, schildere ich Udo die Situation.
Nach kurzer Debatte erklärt sich Udo erfreulicherweise bereit, mir in den Tunnel zu folgen. Eine halbe Stunde später erreichen wir dann zusammen die erste Halle. Diesmal stehen mehr Lichtquellen zu Verfügung und Udo kann nun endlich auch Fotos aus diesen Bereichen machen.

Encantados

Als wir uns zu einer genaueren Erkundung dem ersten rechten Hallenabschnitt zuwenden, dringen laute Poltergeräusche durch den Tunnel zur zweiten Halle. Der Boden scheint leicht zu vibrieren. Vermutlich ist dort gerade ein größerer Deckenabschnitt herabgestürzt. Schnell versuche ich die Situation mit einem Scherz herunterzuspielen: „Anscheinend sind wir nicht alleine hier unterwegs“ sage ich zu Udo. Doch meine Bemerkung scheint nicht anzukommen und mir wird klar, dass ich die Gefahr dieser Erkundung anscheinend völlig verdrängt habe. Die Expedition hier ist lebensgefährlich und meine dummen Witze können daran auch nichts ändern. Die Situation ist nun leicht angespannt, doch es geht weiter.

Weitere Informationen auf der neuen DVD Expedition 2009

Siehe auch Exklusivbericht im Magazin 2000 Plus - Ausgabe November/Dezember 2009

Lokalisierung des Tunelkomplex Encantados: Peter Ernst


Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst / Udo Vits
Copyright – Text: Peter Ernst / Fotos: Peter Ernst & Udo Vits

Weitere Informationen auf unserer neuen Website...

Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. Dezember 2011 )
 

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Rennes-Le-Ch?teau

Newsflash

Abbe Gelis
1858 tritt Antoine Gelis sein Amt als Pfarrer in Coustaussa an. Er wird am 1. November 1897 von Unbekannten im Wohnzimmer seines Pfarrhauses in Coustaussa mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen. Die Aktentasche mit Papieren, die ihm Saunière kurz vorher übergeben hat, ist danach verschwunden. Von seiner Barschaft sowie seinen sonstigen Habseligkeiten fehlt nichts! Es lassen sich keine Spuren eines Kampfes finden. Möglicherweise kannte der Abbé seinen Mörder und ließ ihn selber in sein Haus. 

Der Polizeibericht vermeldet folgendes: Der Körper des Toten war in Ostwestachse ausgerichtet – der Kopf nach Osten – neben dem Toten wurde ein Zigarettenpapier der Marke „le Tzar“ gefunden, auf dem mit dem Blut des Erschlagenen die Worte : "viva Angelina" geschrieben waren. Der Körper des Abbé wurde in die Mitte des Zimmers gebracht, die Hände auf der Brust gefaltet.

 

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