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  • Donnerstag, 2. September 2010

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Geschrieben von Admin   

Rennes le Château – Tunnelkomplex Las Costos


 Bereits Fédié erwähnt einen sagenhaften Höhlenkomplex namens Encantados, direkt unterhalb von Rennes le Château, in dem Sagen und Legenden zufolge, früher "ein Volk von übernatürlichen Wesen gelebt haben soll". In seinem Bericht stellt er die rhetorische Frage, ob es sich hierbei gar um das "wahre Geheimnis" um Rennes le Château gehandelt haben könnte. Er verweist in diesem Zusammenhang dann auch auf Asmodeus. Dem "Teufel", der am Eingang zur Kirche von Rennes le Château das Weihwasserbecken trägt.
Anderen Quellen zufolge wurde das Tunnelsystem während des Krieges angeblich auch als letztes Refugium für den Widerstand genutzt.
Weiter oberhalb im Gelände sollen sich einstmals weitere Zugänge befunden haben. Bei meiner Erkundung konnte ich abseits vom Bachbett dann tatsächlich drei weitere verschüttete Stollensysteme lokalisieren.
Tiefe Schächte sollen früher, oberhalb auf dem Plateau, in große Höhlenkavernen geführt haben, durch die es dann im Untergrund weiter bis ins Bals Tal ging. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden diese Schächte dann angeblich wegen Einsturzgefahr gesprengt. Doch nach den mir vorliegenden Berichten, soll es hier angeblich noch weitere Zugänge geben, die damals nicht verschlossen wurden.
Unter der gleißenden Augustsonne folgte ich im Jahr 2009 einer Piste, die sich schräg gegenüber von Rennes le Château den Hang hinauf zieht. Irgendwo hier im Dickicht soll sich meinen Informationen zufolge, ein weiteres Tunnelsystem verbergen. Aus meinem Kartenmaterial ist allerdings nicht ersichtlich, ob es von dort aus tatsächlich eine Verbindung bis unter Rennes le Château geben kann. Nach den topografischen Gegebenheiten scheint mir eine Verbindung zu dem alten Château von Coustaussa wahrscheinlicher. Doch erst einmal gilt es die Zugänge zu finden.
Nach einer Stunde ergebnisloser Suche, stoße ich dann auf ein ominöses Schild. Darauf zu lesen ist gar Erstaunliches: DANGER – TUNNEL A 10M.


Ich bin etwas perplex. Mit allem hatte ich gerechnet. Aber mit einem Schild, dass einen Tunneleingang in 10 m Entfernung signalisiert sicherlich nicht. Ich kann es noch nicht richtig fassen. Sollte es mir wirklich gelungen sein, den verschollenen Tunnelkomplex von Las Costos zu lokalisieren. Von wegen verschollen, denke ich, ein großes neues Schild knapp vorm Tunneleingang kann ja wohl kaum bedeuten, dass die alte Anlage verschollen ist. Doch in der Rennes le Château-Szene ist der Komplex las Costos völlig unbekannt.


Nach 10 Metern stehe ich dann in einer Senke vor einem etwa einen Meter hohen vergitterten Stollen. Seitlich ein weiteres Schild: „DEFENCED´ ENTERE DANGER“ lese ich.


Weiteres demnächst auch im Magazin 2000plus


und auf der neuen DVD...

Text : Peter Ernst / Digital-Culture
Copyright Fotos. Peter Ernst
Lokalisierung: Peter Ernst
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst / Udo Vits

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Dezember 2009 )
 

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  Die neue DVD :

Expedition 2009


 - lieferbar / Preis: 24,90 -
- Video: Bildformat 4:3 -
- Spiellänge 60 Minuten -
- Bonustrack: Alarich Berge -
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Newsflash

Bugarach
Der Pech de Bugarach - mit 1233 m Höhe ist er der höchste Berg in der weiteren Umgebung. Am Nordwestabhang des Massivs liegt das kleine Dorf Bugarach. Hier lebte die Familie Corbu bevor sie das Anwesen Saunieres von Marie Denarnaud übernahm Die wenigen Häuser des Dorfs konzentrieren sich um die Ruinen des alten baufälligen Chateaus.Notdürftig abgestützt trutzt das alte Bauwerk dem Zahn der Zeit. Tiefdruckgebiete vom Atlantik stoßen hier auf Hochdruckgebiete aus dem Süden. In der Atmosphäre kommt es dann gerade in den Herbstmonaten zu starken elektrostatischen Entladungen, die sich in eindrucksvollen Lichterscheinungen bemerkbar machen.
 

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