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Die legendären Goldminen von Auriac finden im Umfeld der Rennes le Chateau Story zunehmend Erwähnung. Schon die Römer förderten das edle Metall hier ans Tageslicht. Die meisten Minenzugänge wurden allerdings in den letzten Jahren gesprengt oder zugeschüttet. Oberhalb von Auriac wurde mit einer Planierraupe gar der Versuch unternommen, die dort befindlichen Minenzugänge einzuebenen. Nach starken Regenfällen haben sich in der Schotterzone nun tiefe Löcher gebildet , die scheinbar bis in die unteren Stollenabschnitte zu führen scheinen. Lebensgefährliche Löcher in einer lockeren Geröllzone, von der sich bei geringsten Erschütterungen Steine und Erdbrockem lösen und in die Tiefe poltern. Weitere Minen im Umfeld zu Auriac gelten bereits seit längerer Zeit als verschollen. Doch 1 Minenkomplex soll angeblich noch offen sein. Bereits seit 2 Jahren versuche ich einen Zugang zu dieser alten Goldmine zu finden. Im Sommer 2009 scheint meine Suche endlich erfolgreich. An einer namenlosen Piste entdecke ich in Hanglage eine Betonrampe. Erste Hinweise auf die Mine. 
Oberhalb der Rampe kämpfe ich mich durch Gestrüpp den Berghang hoch. Dann stoße ich auf weitere Betonfundamente und eine seitliche Abmauerung. Auf den Steine die hier abgelegt wurden, lassen sich erste Spuren einer Kupferverbindung erkennen. Dann 50 Meter weiter am Steilhang endlich der Mineneingang.

Ein 2m hoher Stollen führt 50m geradeaus in das Felsmassiv. Der lehmige, trockene Boden ist aufgerissen. Vermutlich stand der Stollen längere Zeit unter Wasser. An der ersten Kreuzung biege ich links ab. Am Gangende tauchen die Trümmer eines abschließbaren Verschlags aus der Finsternis auf. Vermutlich wurden hier noch bis vor einigen Jahren diverse Gerätschaften gelagert.

Durch einen Seitentunnel geht es zurück in den Hauptstollen. Nach etwa 30m taucht rechts ein verfüllter Seitenstollen auf. Im linken Stollen geht es dann weiter. Im Deckenbereich führt ein Schacht zu einem weiteren Stockwerk der Mine. Unterhalb gelange ich in eine lange, etwa 20-30m hohe, schmale Felsspalte. Ich sondiere kurz die Lage, dann geht es in der Spalte links aufwärts. Nach 100m mündet der Canyon dann in steil abfallenden Felsklippen. 
Direkt über mir, jede menge locker eingeklemmte Felsbrocken und Steine, die scheinbar jeden Augenblick herabzustürzen drohen. Auf der gegenüber liegenden Seite geht es ohne Ausrüstung nicht mehr weiter. Ich klettere wieder in den Tunnel zurück. Durch einen extrem einsturzgefährdeten Abschnitt geht es nach mehreren Deckeneinbrüchen weiter. Es folgt ein weiterer Aufstieg. Ich schiebe den Koffer mit meinen Camcorder über einen Schuttberg vor mir her und gelange in die Fortsetzung der Felsspalte. 
Rechts geht es knapp 200m weiter. Dann folgt ein steil abfallender Tunnel. Unter den hier herumliegenden Steinbrocken lassen sich tatsächlich erste Spuren von Gold erkennen. Auf linker Seite bietet sich dann ein fantastisches Panorama.
Weitere Informationen auf der DVD Rennes le Chateau Report 2009... 

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