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15 km östlich von Rennes le Chateau liegt Fortou. Kurz hinter dem Ortsaugang passieren wir auf der D74 ein altes Grab und erreichen anschließend die Ruinen von Paregot. Hier irgendwo im Hauptgebäude hat sich bis heute der Zugang zu einer Höhle verborgen. Nach dem uns vorliegenden Plan soll die Höhle das Gebäude mit einer alten Mühle etwa 200m hangabwärts verbinden. Zu früherer Zeit möglicherweise ein Fluchtsystem über das sich die Bewohner in Sicherheit bringen konnten und darüber hinaus vielleicht auch ein Depot für Wertgegenstände die hier bis heute ihrer Entdeckung harren. 
Weiter im Gelände - In unmittelnarer Nähe befindet sich die geheimnisvolle Grotte Caunha Sant. Wie archäologische Sondierungen belegt haben, wurde diese Höhle in früherer Zeit zu kultischen Zwecken genutzt.
Ein großes Portal führt in eine knapp 1.50m hohe Tunnelröhre. Ein rot aufgemaltes Hakenkreuz und unleserliche Schriftzeichen im Zugangsbereich. Gebückt geht es durch die Tunnelröhre 50m weiter in eine größere Kammer. Oberhalb öffnet sich ein 2m hoher Durchgang zu einer Felsspalte. Zu linker Seite setzt sich die Höhle in einem System von Röhren und Tunneln weiter fort.
 Auf dem Plan der einstmals kultisch genutzten Höhle ist ein Siffon im hinteren Abschnitt eingezeichnet. Wir gelangen zu einer niedrigen Passage die sich steil aufwärts zieht. Eindrucksvolle Tropfsteingebilde reichen von der Decke bis zum Boden. Direkt neben uns scheint sich eine größere Wasserader zu befinden.  Dann schließlich gelangen wir eine weitere Kammer an deren Ende wir dann den auf der Karte eingezeichneten Siffon erreichen. Hier geht es dann nur noch mit einer Taucherausrüstung weiter. Wir machen eine kurze Rast. Dann begeben wir uns wieder zum Eingang zurück.
Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst / Udo Vits Lokalisierung: Manuela Vits
Weitere Informationen auf der DVD Rennes le Chateau 2009...
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