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Die Glasöfen an der Sals Im Umfeld von den Quellen der Sals gelegen, befinden sich verschiedene hügelartige Aufschüttungen, die die Öfen beherbergen.
Im Sommer 2004 suchte ich mit Udo Vits erstmals die Anlagen auf.
Eine Begehung der größeren Anlage ergab folgenden ersten Befund: durch einen freigegrabenen Einstieg erreicht man den vorderen Teil der Anlage, eine stollenartige Konstruktion - etwa 1m breit, 3m lang und etwa 1,50 hoch - die Innenwände sind nach oben geneigt und mit durchgehenden Steinquadern abgedeckt. Dem schließt sich eine kuppelartige etwa 1,20 durchmessende Konstruktion an, die durch einen gemauerten Gewölbebogen erreicht wird.
Dieser Teil der Anlage besteht aus gebrannten Ziegeln. Direkt vor dem Gewölbebogen sind starke Brandspuren zu erkennen. Im angrenzenden Teil des Gewölbebogens sind verschiedene Ziegel mit grünem Glas in unterschiedlicher Stärke überzogen. Der Stollen selber weist diesen Überzug an keiner Stelle auf. Auch in dem überwiegende Teil der Kuppelkonstruktion ist keine Spur von Glas an den Steinen zu erkennen. Oberhalb des Gewölbebogens zur Kuppel befinden sich verschiedene grünliche Glasschmelzen im angrenzenden Erdreich (vermutlich Sublimate). Mit einen dieser, an der Frontseite mit Glas überzogenen Ziegel sowie umfangreichen Fotomaterial der Anlage, suchte ich die Uni Göttingen (Archäologie) sowie die Uni Kassel (Polytechnik) auf.
Die Aussage der dortigen Fachkräfte waren in beiden Fällen gleichlautend: es handelt sich bei dem Objekt um einen Schmelzofen(Glas) u.U. aus dem Mittelalter - eine exakte zeitliche Datierung (Früh- oder Spätmittelalter) war ohne weiter Informationen leider nicht möglich.
Im Jahr 2008 suchten wir die mittlerweile freigelegt Anlage erneut auf. Die Struktur war nun nahezu vollständig freigelegt und gut zu besichtigen. Das Video zeigt den Originalzustand und dann den komplett freigelegten Brennofen. Im Jahr 2009 traf ich dann vor Ort auf alte Bekannte aus Italien, die 1 Jahr zuvor ebenfalls Proben des Glasofens mitgenommen hatten, um sie in der Uni von Turin untersuchen zu lassen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen deckte sich mit den Untersuchungen, die ich in Deutschland vorgenommen hatte. Das Alter der Anlage wurde auch hier mit maximal 1500 Jahren angegeben.
1858 tritt Antoine Gelis sein Amt als Pfarrer in Coustaussa an. Er wird am 1. November 1897 von Unbekannten im Wohnzimmer seines Pfarrhauses in Coustaussa mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen. Die Aktentasche mit Papieren, die ihm Saunière kurz vorher übergeben hat, ist danach verschwunden. Von seiner Barschaft sowie seinen sonstigen Habseligkeiten fehlt nichts! Es lassen sich keine Spuren eines Kampfes finden. Möglicherweise kannte der Abbé seinen Mörder und ließ ihn selber in sein Haus.
Der Polizeibericht vermeldet folgendes: Der Körper des Toten war in Ostwestachse ausgerichtet – der Kopf nach Osten – neben dem Toten wurde ein Zigarettenpapier der Marke „le Tzar“ gefunden, auf dem mit dem Blut des Erschlagenen die Worte : "viva Angelina" geschrieben waren. Der Körper des Abbé wurde in die Mitte des Zimmers gebracht, die Hände auf der Brust gefaltet.
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