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Kurz hinter dem Ortsausgang von Fortou passieren wir auf der D74 ein altes Grab und erreichen anschließend die Ruinen von Paregot (Bild unten).

Hier, irgendwo im Hauptgebäude, hat sich bis heute der Zugang zu einer Höhle verborgen. Nach dem uns vorliegenden Plan (siehe unten), soll die Höhle das Gebäude mit einer alten Mühle etwa 200m hangabwärts verbinden. Zu früherer Zeit möglicherweise ein Fluchtsystem, über das sich die Bewohner in Sicherheit bringen konnten und darüber hinaus vielleicht auch ein Depot für Wertgegenstände, die hier bis heute ihrer Entdeckung harren.  Wir folgen einem schmalen Pfad hinab zur Mühle. Diverse Warnschilder signalisieren Aufmerksamkeit walten zu lassen. Irgendwo hinter den Ruinen soll sich der Zugang zur Grotte Paregot verbergen. Jetzt im Hochsommer wirkt die von der Natur geschaffene Kulisse, wie ein Ort aus dem subtopischen Regenwald. Der kleine Bergbach ergießt sich über verschiedene Becken hinab ins Tal, und eindrucksvolle Wasserfälle schaffen eine einzigartige Kulisse. Seitlich dann der Zugang zur Grotte. Ein schmaler Tunnel unterquert die Strasse und mündet direkt in der ersten Höhlenkammer. Von hier geht es dann schräg abwärts.

Nach bereits 50 Metern erreichen wir einen Siphon, der sich mit Sand und Wasser gefüllt hat. Dieser Abschnitt ist zur Zeit unpassierbar. Es ist uns somit nicht möglich, von hier bis unter die Hausruine oberhalb der Strasse vorzustoßen um den verborgenen Ausgang der Höhle in dem alten Gemäuer zu lokalisieren. Auf dem Plan läßt sich erkennenn, dass der weitaus größere Höhlenabschnitt hinter dem Siphon liegt. Es bleibt uns somit nichts anderes übrig, als über die gößere Höhlenkammer wieder zum Eingang zurückzukehren.
Bild oben - am Siphon Expeditionsteilnehmer: Peter Ernst & Udo Vits Lokalisierung by Udo Vits
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