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Carcassonne Aus einem gallischen Dorf, bauten die Römer hier erstmalig eine befestigte Stadt mit dem Namen Colonia Julia Carcasso . Im 8. Jahrhundert ließen sich dann die Westgoten an diesem Ort nieder. Erst später im Mittelalter erbaute die Dynastie der Trencavel die Grafenburg.
Im Juli 1209 wurde Carcassonne durch Verrat von den Truppen der Kreuzfahrer eingenommen. Die Stadt wurde durch Simon de Montfort, der zum Vicomte von Beziers und Carcassone ernannt wurde, zum Hauptquartier des Kreuzzuges ernannt. 1229 wurde das Gebiet des Vicomte aufgelöst und von einem Vertreter der französischen Krone verwaltet. Carcassone wurde zum Hauptquartier des gegen Katalonien ausgerichteten Verteidigungssystems, das aus Aguilar, Puilaurens, Quéribus, Peyrepertuse und Termes bestand. 1659 verlor die Festung Carcassone aufgrund des Pyrenäenvertrags, der das Roussilon Frankreich angliederte, seine militärische Bedeutung und wurde dem Verfall preisgegeben.  Nach einer Nutzung als großer Steinbruch Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Armee wurde Carcassone ab 1855 von Viollet-Le-Duc restauriert.
Die mittelalterliche Stadt wird in der gängigen Literatur über Rennes le Chateau oft mit dem alten Rhedae verglichen. Einer Stadt mit 30.000 Einwohnern. Doch schwer vorstellbar , wenn man sich überlegt, wo diese Masse an Steinen auf dem heutigen Plateau von Rennes le Chateau verblieben sein sollen, es sei denn, große Teile des alten Rhedae waren aus Holz errichtet. Was allerdings eine vergleichbare Kirche betrifft, so scheint die bunt schillernde Seifenblase dieses Vergleichs dann doch zu platzen, den zahlreich Autoren an dieser Stelle wagen, denn Kirchen, zumal in diesem Format, wurden zu jener Zeit in Südfrankreich sicher nicht aus Holz errichtet (was für die Befestigungsmauern etc. bei Licht betrachtet wohl auch zutreffen dürfte)! Weiteres zur Lage des antiken Rhedae siehe auch unter Limoux.
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