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Geschrieben von Admin
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Das auf dem steil aufragenden Bergsporn in 832 Meter Höhe gelegene Château Bézu, damals Albedunum, wurde vermutlich im 8. Jahrhundert errichtet und diente zur Sicherung der alten Verbindungsstraße nach Spanien.
Im 10. Jahrhundert wurde es an einen Ritter gegeben, der den Namen adaptierte und sich dann Dominus Albenunum nannte (weitere Informationen auf der DVD). Die Burganlage besteht aus einem befestigten Bergsporn sowie dem kleinen Vorwerk (möglicherweise auch später als Kirche genutzt), dessen Fundamente heute noch erhalten sind. Hier finden wir unter anderem eine Steinplatte mit dem legendären Templerkreuz (Bild). Bei genauerer Betrachtung stellt sich schnell heraus, dass es sich hierbei um ein Werk aus heutiger Zeit handelt. Ein vergleichbares Templerkreuz findet sich auch an den Quellen der Madelaine und verschiedenen anderen Orten der näheren Umgebung.
Im Gegensatz zu zahlreichen zeitgenössischen Werken ist in keiner bekannten historischen Quelle eine Anwesenheit der Templer auf dem Bézu dokumentiert. Eine Anwesenheit der Templer um 1210 auf dem Bézu ist schon aus historischen Gründen abwegig. Denn 1210 wurde die Befestigung von den Truppen des Simon de Montfort eingenommen. Simon de Montfort führte einen Vernichtungsfeldzug gegen die Katharer und nicht gegen die Tempelritter! Einen Angriff auf eine Befestigung der Tempelritter hätte er in dieser Zeit weder politisch noch physikalisch überlebt. 

Möglicherweise entstand der Mythos, dass sich Templer auf dem Bézu befunden haben dadurch, dass sich in späterer Zeit vereinzelte Templer ihrer Verhaftung im Rahmen der Templerverfolgung entzogen und sich vorübergehend auf den Bézu retteten, der damals auf dem Gebiet Aragons lag. Hier hatte der französische König keinen Zugriff. Die Weiler-Bezeichnung les Tiplies bezeichnet eine Ansammlung von 2-3 Häusern am Fuß des alten Chateaus (aktuelles Kartenmaterial) Auf der alten Cassini Karte von 1750 wird diese Bezeichnung nicht verwendet, wie auf einem Ausschnitt links leicht zu erkennen ist. Möglicherweise führte die Ortsbezeichnung aus neuerer Zeit (Tiplies /Templer) zu der Annahme, dass hier in früherer Zeit Templer ansässig waren. Wie leicht solche Annahmen dann adaptiert werden, kann man in den Sensations - Publikationen zum Thema verfolgen.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
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Newsflash
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1858 tritt Antoine Gelis sein Amt als Pfarrer in Coustaussa an. Er wird am 1. November 1897 von Unbekannten im Wohnzimmer seines Pfarrhauses in Coustaussa mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen. Die Aktentasche mit Papieren, die ihm Saunière kurz vorher übergeben hat, ist danach verschwunden. Von seiner Barschaft sowie seinen sonstigen Habseligkeiten fehlt nichts! Es lassen sich keine Spuren eines Kampfes finden. Möglicherweise kannte der Abbé seinen Mörder und ließ ihn selber in sein Haus. Der Polizeibericht vermeldet folgendes: Der Körper des Toten war in Ostwestachse ausgerichtet – der Kopf nach Osten – neben dem Toten wurde ein Zigarettenpapier der Marke „le Tzar“ gefunden, auf dem mit dem Blut des Erschlagenen die Worte : "viva Angelina" geschrieben waren. Der Körper des Abbé wurde in die Mitte des Zimmers gebracht, die Hände auf der Brust gefaltet. |
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