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Geschrieben von Admin
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2 km Luftlinie nordöstlich von Rennes le Château und von dort gut sichtbar, befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Tals das alte Dorf Coustaussa (erstmals 730 erwähnt) mit dem nach ihm benannten Château. Die Überreste der alten Burganlage ziehen sich über eine größere Strecke den Berghang hinauf und konzentrieren sich in den Überresten einer stark zerfallenen Zitadelle. Die heutige Form der Anlage stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das alte Dorf Coustaussa schließt sich unmittelbar der Burganlage an und setzt sich in östlicher Richtung auf dem Plateau fort. Auch hier sind Reste einer ehemaligen mittelalterlichen Befestigung noch gut zu erkennen.
 Die Anlage wurde 1155 westlich des Dorfes auf dem Felsen errichtet. Sie bestand aus einem 45 m langen Gebäudetrakt, der von einer ursprünglich 10 m hohen Mauer auf einer Länge von 100 m und einer Breite von 40 m umgeben war. Das Haupttor befand sich auf der Südseite und wurde durch eine Zugbrücke gesichert. Zusätzlich wurden zum Tal hin weitere Mauern zur Verteidigung errichtet. Um 1210 brachen in der Gegend blutige Auseinandersetzungen zwischen den Truppen des Simon de Montfort und lokalen Kräften aus, in deren Verlauf die Bevölkerung ihre Wertsachen innerhalb der Burgumfriedung in Sicherheit gebracht (vergraben) haben soll. Zwischen 1214 und 1244 wechselte die Burg mehrmals ihren Besitzer (Sicard de Durfort, Pierre de Fernouillet). Um 1259 wurde das Gebiet Montesquieu von Roquefort zugeteilt. Ab dem 17. Jahrhundert ist die Burg unbewohnt und beginnt zu zerfallen. Das Ende der Burg wird besiegelt, als man 1819 beschließt, Teile der Burg abzutragen. Die Steine der Burg dienen nun als Baumasse für Häuser.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
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