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Antoine Bigou tritt 1774 das Pfarramt von Rennes le Château an. In dieser Zeit war er auch der Beichtvater der Marquise d`Hautpoul. Diese soll ihm Pergamente anvertraut haben, die er vor seiner Flucht nach Spanien in dem Pfeiler des Altars der Kirche von Rennes le Château versteckt hat. Auch soll er etwa 10 Jahre nach dem Tod der Marquise den Grabstein mit der legendären Inschrift "Et In Arcadia Ego" aufgestellt haben. Diese Worte ergeben als Anagram die Bedeutung:"Ich verberge die Geheimnisse Gottes". Das Original ist heute nicht mehr vorhanden. 1791 legte er eine Grabplatte auf das Grab. Das Original ist heute ebenfalls nicht mehr vorhanden. Bigou wurde 1792 zum aufsässigen Priester erklärt, flüchtete nach Sabadell in Spanien und starb dort am 21. März 1794. Vor seinem Tod gab er die relevanten Informationen an Abbé Cauneille und an Abbé Emile Francois Cayron weiter. Marie de Negri Dables, Freifrau von Hautpoul, starb am 17. Januar 1781. Am Vorabend ihres Todes soll die Marquise ihrem Beichtvater, dem Abbé Antoine Bigou, ein großes Familiengeheimnis verraten und ihm einige mysteriöse Dokumente überlassen haben, die dieser nur an eine würdige Person weitergeben sollte. Die Marquise war der letzte Nachkomme aus dem mächtigen Geschlecht der Blancheforts, deren Stammhaus sich in der Nähe von Rennes le Château befand. Die Geschichte der Hautpouls beginnt im 15. Jahrhundert. Um dies Zeit besaß die Familie großen Einfluss in der Region und man belegte sie mit dem Beinamen Könige der schwarzen Berge. Sie sollen auch an den Kreuzzügen gegen die Katharer teilgenommen haben. Sie unterhielten ein eigenes Goldbergwerk in der Nähe von Salsines. Im Jahr 1781 heiratete der letzte von ihnen, Francois D´Hautpoul, Marie de Negre d`Ables. Beauséjour - Nachdem Monseigneur de Beauséjour sein Amt als Bischof von Carcassonne antrat, beschuldigte er Saunière des verbotenen Messehandels und erhob im Jahr 1909 die Anklage. Er enthob den Abbé dann im Jahr 1911 von all seinen Ämtern und sorgte ebenfalls dafür, dass Abbé Boudet am 30.April 1914 seines Amtes enthoben wurde. Rescanieres - 1914 tritt er, als Nachfolger von Boudet, sein Amt als Pfarrer in der Gemeinde Rennes les Bains an. Er versucht, Licht in das Dunkel um die Aktivitäten seines Vorgängers zu bringen. Bei seinen, möglicherweise zu intensiven Nachforschungen wird er am 1. Januar 1915 in der Nacht Opfer der tödlichen Schüsse eines Scharfschützen. Er wird in seinem Arbeitsraum durch das geschlossene Fenster erschossen. Jean Vie war Abbé von Rennes les Bains in der Zeit von 1840-1872. Er soll Informationen über die Pergamente vom Cauneille erhalten haben, und durch ihn wurde das Geheimnis wieder zurück in das Rhazes getragen. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Rennes les Bains. Emile Hoffet - Hoffet soll während des Aufenthalts Bérenger Saunières in Paris, innerhalb von 3 Wochen, den Text des 2. Pergamentes entschlüsselt haben. Eugen Stüblein ist 1832 in Alet geboren und 1899 in Sauzils gestorben. Zahlreiche Steine, Grabsteine und anderes wird in dem Buch von Eugen Stüblein "Gravées du Languedoc" erwähnt. Allerdings ist Fakt, dass dieses Buch nicht von Eugen Stüblein stammt. Eugen Stüblein hat zu keinem Zeitpunkt in seinem Leben je ein Buch mit diesem Titel veröffentlicht oder geschrieben. Damit sind alle Objekte aus diesem Werk, die in den Geschichten um Rennes le Château verwendet werden, in Zweifel zu ziehen. Bernard Blanchefort wird in zeitgenössischen Dokumentationen über Rennes le Château häufig mit Bertrand de Blanchefort verwechselt. Bernard Blanchefort soll das Château Blanchefort den Templern übertragen haben. Weitere Informationen im Internet unter: http://www.herve.gros.nom.fr/genallemand/html/dat304.htm Dagobert II. , Frankenkönig (652 - 679), geboren im Jahr 652, am 23.Dezember 679 bei Stenay ermordet und dort begraben. Dagobert II. wurde nach dem Tod seines Vaters, Sigibert III., von dem amtierenden Hausmeier Grimoald an den Bischof Desiderius von Poitiers übergeben. Der Bischof ließ den jungen König nach Irland in ein Kloster bringen. Nachdem Grimoald den Prinzen auf diese Weise entsorgt hatte, war der Weg für die Interessen des intriganten Hausmeiers geebnet. Er ließ nun seinen Adoptivsohn Childebert III. mit einem Staatsstreich 662 zum austrasischen König erheben. 675 wird Childebert III. ermordet. Der Hausmeier Wulfoald lässt nun Dagobert aus seinem irländischen Exil zurückbringen. Noch im selben Jahr (675) erhält Dagobert die Kontrolle über Austrien zurück. Sein Gegenspieler zu dieser Zeit ist Eborin, dem Dagoberts Rückkehr sehr ungelegen kam. 677 kommt es zwischen den Austriern und dem neustrischen Heer, unter Führung Eborins, zu einer Schlacht, die unentschieden endet. Bereits zwei Jahre später, am 23.12.679, wird Dagobert von seinen Gegenspielern bei Stenay (Ardennen) ermordet. Über die wenigen Regierungshandlungen Dagoberts II. ist außer der Schenkung von Baden-Baden an die Abtei Weißenburg wenig überliefert. Nach seiner Ermordung wurde Dagobert im Kloster von Stenay als Märtyrer verehrt. Ab 1058 war der heilige Dagobert Patron der Kirche und Mittelpunkt eines Kultes, der sich in Lothringen und im Elsass verbreitete. Weitere Quellen zu den Merowingern im Internet: http://www.tu-dresden.de/sulcifra/frankreich/ma/gesch/merowinger .htm http://www.susas.de/merowinger.htm http://www.mittelalter-genealogie.de/merowinger/merowinger.html
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