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Marie Denarnaud - geboren am 12. August 1868 in Espéraza ist die treue Haushälterin von Abbé Saunière. Bis 1905 wird sie Eigentümerin von mehreren Grundstücken. 1917, nach dem Tod Saunièrs, erbt sie alles, was sonst noch vorhanden war (Nachlass des Abbé).
Im Jahr 1945 wird sie angeblich als Kollaborateurin verhaftet und für mehrere Wochen interniert. Danach wird sie entlassen und kehrt nach Rennes zurück. Bei der Währungsreform müssen alte Franc in neue umgetauscht werden. Hierbei muss ein Nachweis über die Herkunft des zu tauschenden Geldes erbracht werden. Angeblich war Marie Denarnaud nicht bereit, Angaben zu ihrem Geld zu machen und konnte somit keine neuen Franc eintauschen. Sie wurde beobachtet, wie sie angeblich bündelweise alte Franc-Noten in ihrem Garten verbrannt haben soll. Anscheinend verfügt sie ab 1946 über keine nennenswerten Geldbeträge mehr. Sie überschreibt ihren Grundbesitz im selben Jahr an Noel Corbu und erhält dafür eine Leibrente sowie lebenslanges Wohnrecht in der Villa. 1953 stirbt Marie Denarnaud an einem Schlaganfall, ohne Corbu Angaben zu dem Schatz machen zu können.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
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