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Montsegur - die Hauptburg der Katharer. Trutzig und uneinnehmbar liegt der steile Felsen vor uns. Im Jahr. 1243 schlossen etwa 10 000 Belagerer die Katharer-Burg ein. Den Belagerten wurde ein Ultimatum gestellt. Sie sollen die Burg übergeben, ihrer Irrlehre abschwören und sollten dafür freien Abzug erhalten. Am 16.März 1244 den Tag nach Lichtmess, ergaben sich die Katharer nach einer etwa 9 monatigen Belagerungszeit. Auf einer Wiese unterhalb der Burg, Camp Cremats genannt erfüllt sich danach das Schicksal der Abschwörungsunwilligen Katharer, 205 Bewahrer des Glaubens, Frauen und Kinder finden hier ihren Tot durch die heiligen Inquisition in den Flammen. Noch in der Nacht vor der Übergabe gelingt es 3 Katharern sich über die Klippen der Felsen in einer eiskalten Märznacht abzuseilen. Sie führen das Heiligtum und den Schatz der Katharer mit sich. An der Nordseite des Berges befinden sich mehrere Grotten (Tambaour und Fusils).
 Auch die sogenannte Initialisierungsgrotte der Katharer (Tambour - Bild), in der sich ein Katharerkreuz befinden soll, erweist sich nicht als das, für was sie ausgegeben wird. Die Grotte ist schwer zu erreichen und in ihrem Inneren ist ein griechisches Kreuz in den Felsen eingemeißelt und kein Katharerkreuz! Alle Erkundungen dieser Höhlen in heutiger Zeit führten zu keinem nennenswerten Ergebnis. Wohl auch verständlich, wenn man sich überlegt, dass über 10.000 Belagerer etwa ein Jahr lang (während der Belagerungszeit) die Gegend durchstreiften, um den Katharern den Garaus zu machen. Im weiteren Umkreis (Radius 10 km) befinden sich u.a. die touristisch erschlossenen Grotten Niaux, Vache, Lombrives und Bédeilhac. In Sichtweite vom Montsegur befindet sich die Grotte de Caunha, die sich bis jetzt dem Massentourismus entzogen hat und sich ein romantisches, geheimnisvolles Flair erhalten konnte.
 Zur Geschichte der Burg: Über die Ursprünge der Burganlage existieren keine historischen Belege. Erste Informationen deuten darauf hin, dass der Zustand der Anlage um 1204 desolat war, denn die Burg wurde in diesem Jahr wieder aufgebaut.1232 ließ Raymont de Pereille die Burg zu einer Festung umbauen. Danach wurde die Burg von den Katharern verwendet und durch die Kreuzfahrertruppen dann wieder teilweise zerstört. Erst danach, im 13. Jahrhundert, wurde die Burg wieder aufgebaut und weiter genutzt. 300 Jahre später verfiel die Burg dann und die Reste, dieser mindestens dritten Bauphase werden den Besuchern heute als "Katharerburg" präsentiert.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
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