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Chateau Roquefixade
Auf einer steilen Felsklippe, hoch über dem Tal, erhebt sich das Chateau Roquefixade (Département von Ariège). Seinen Namen bezog das Chateau von dem steilen, gespaltenen Felssporn - roca fisade (gespaltener Fels). Eine erste Erwähnung des Chateaus wird aus mehreren Quellen unterschiedlich angegeben - vermutlich 1034 - 1180. Die heutige Gestaltung und Erweiterung der Burganlage stammt allerdings erst aus späterer Zeit. Das Chateau unterstand der Grafschaft von Foix. Während der Katharerkreuzzüge diente das Chateau möglicherweise den Katharern als Rückzugspunkt. Allerdings gibt es hierfür keine konkreten Belege, so dass auch angenommen werden kann, dass eine Erwähnung der Katharer im Zusammenhang mit Roquefixade erst in neuerer Zeit aus touristischen Gründen erfolgte.  Um 1278 wird das Chateau unter königliche Verwaltung gestellt und beherrbergte eine Garnison. Erst 1463 fiel der Besitz wieder an den Grafen von Foix (Gaston IV) zurück. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Anlage mehrfach umgestaltet, so das von der ursprünglichen Konstuktion heute nichts mehr erhalten ist. 1675 wird das Chateau an Guilhon de Lastang verkauft, in dessen Besitz es bis zur französichen Revolution verblieb. Anschließend verfiel die Burganlage und wurde von den Dorfbewohnern lange Zeit als Steinbruch genutzt.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. März 2008 )
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