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Seite 1 von 2 Saint Galamus - Bereits seit dem 8. Jahrhundert wurde die Kapelle der Höhle von einzelnen Einsiedlern genutzt. Aus einem Bericht des Abtes Cazes geht hervor, dass sich dann im Jahr 1395 Franziskanermönche an diesem Ort niederließen. Am 10. September 1482 erhielten die Brüder des Ordens vom Kapitel St. Paul das Recht zugesprochen, die Erimitage zu bewirtschaften. Bis 1494 erfolgten dann diverse Schenkungen umliegender Länderein von der Bevölkerung an die Franziskaner, die in einer Urkunde nach Zahlung eines Geldbetrages 1560 bestätigt wurden. Um 1791 befand sich die Erimitage dann im staatlichen Besitz und wurde anschließend für 800 Franc an Pierre Baudet verkauft. Später ab dem 19. Jahrhundert diente die Erimitage dann verschiedenen Einsidlern als Unterkunft. 1843 zieht sich Pater Chiron an diesen Ort zurück.Er verbringt des Rest seines Lebens bis 1852 an diesem Ort.

1879 gräbt Pater Pierre Verdier hier sein eigenes Grab, bevor er an Hunger stirbt. Sein Grabstein befindet sich am Treppenabsatz der Erimitage. Bruder Jan (Pater Blancarte) lebte dann als letzter Erimit bis 1959 in den Felsgrotten. Die Erimitage liegt versteckt in der Schlucht und war zu früherer Zeit sicherlich schwer zu erreichen. Erst im 19. Jahhundert wurde die heutige Strasse aus dem Steilhang des Felsen geschlagen.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 2. Mai 2011 )
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